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Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Digitale Unabhängigkeit

Page-Builder

Page-Builder sind visuelle Bearbeitungswerkzeuge für WordPress, mit denen sich Seiten per Drag-and-drop gestalten lassen: Elementor, Divi und andere. Sie senken die Einstiegshürde, binden die Website aber an ihr Ökosystem, und die verbreiteten Vertreter verstecken zentrale Funktionen hinter Jahres-Abos. Beim Deaktivieren bleibt oft unlesbarer Shortcode-Salat zurück.

Warum dich das betrifft

Das Versprechen klingt gut: Website bauen ohne Code. Real entsteht eine doppelte Abhängigkeit. Erstens vom Builder selbst, denn schaltest du ihn ab, hinterlassen viele einen Trümmerhaufen aus kryptischen Kürzeln statt Inhalten. Zweitens von seiner Kasse, denn die nützlichen Funktionen liegen im Pro-Abo, das jedes Jahr fällig wird, pro Website. Multipliziere das mit ein paar Zusatz-Plugins, und deine Seite hat laufende Lizenzkosten wie ein Mietwagen.

Transparenz an dieser Stelle: Auch diese Website nutzt ein Builder-System. Es kam mit dem Theme und kostet meine Kunden kein eigenes Abo. Der Unterschied liegt nicht im Werkzeug an sich, sondern darin, wer dauerhaft zahlt und wem die Inhalte am Ende gehören.

Was dazugehört und was nicht

Page-Builder sind nicht dasselbe wie Website-Baukästen: Der Baukasten vermietet dir die ganze Plattform, der Builder sitzt in deinem WordPress. Und der WordPress-eigene Block-Editor ist für viele Zwecke inzwischen die abo-freie Antwort auf dieselbe Frage.

Was kostet das ehrlich?

Pro-Versionen der großen Builder liegen bei ca. 50 bis 200 € im Jahr, pro Website, dazu oft Addon-Abos. Über fünf Jahre kommt so ein vierstelliger Betrag zusammen, nur fürs Layout-Werkzeug. Ich baue so, dass keine Kunden-Abos nötig sind, und evaluiere auf ausdrücklichen Wunsch ehrlich, ob ein Builder in deinem Fall trotzdem der richtige Weg ist.

So gehe ich das an: Ich baue dir WordPress ohne Abo-Zwang: Werkzeuge, die im Projekt enthalten sind, und Inhalte, die auch ohne sie lesbar bleiben. Webdesign →

Quellen