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Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Digitale Unabhängigkeit

Software-Abos vs. Einmalkauf

Software gibt es heute überwiegend im Abo: monatlich zahlen, solange du sie nutzt. Das ist bequem und planbar, summiert sich aber schnell zur Abo-Flut, in der ein Dutzend kleiner Beträge zusammen ein großes Budget frisst. Die Alternativen sind Einmalkauf und Open Source, oft kombiniert mit gelegentlichen bezahlten Updates.

Warum dich das betrifft

Abos sind nicht per se schlecht: Laufende Dienste wie Hosting oder ein Consent-Service kosten den Anbieter laufend etwas, da ist das Modell ehrlich. Schief wird es, wenn stinknormale Werkzeuge künstlich zum Abo werden und jede Basis-Funktion eine eigene Paywall bekommt. Am Ende zahlst du jeden Monat dafür, dass deine eigene Website weiter funktioniert.

Mein Ansatz für Kunden ist der Kassensturz: alle Abos listen, Jahreskosten ausrechnen, für jedes fragen, ob es einen offenen oder einmaligen Ersatz gibt. Das Ergebnis überrascht fast immer, und die individuell passende Lösung ist selten die mit den meisten Logos.

Was kostet das ehrlich?

Typische Selbstständigen-Setups liegen schnell bei 50 bis 150 € im Monat quer über alle Werkzeuge. Oft lässt sich ein Drittel ersetzen, ohne Komfort zu verlieren: durch Open Source, Einmalkäufe oder schlichtes Weglassen. Der Kassensturz mit mir läuft nach Aufwand (90 bis 120 € pro Stunde) und rechnet sich meist im ersten Jahr.

So gehe ich das an: In der Beratung machen wir den Abo-Kassensturz: was bleibt, was fliegt, was ersetzt ein offenes Werkzeug. Weniger Miete, mehr Besitz. Creative Consulting →

Quellen