Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Design & Marke
Call-to-Action
Ein Call-to-Action (CTA) ist die Handlungsaufforderung einer Seite: der Button oder Link, der Besucher zum nächsten Schritt führt, etwa „Erzähl mir von deinem Projekt" statt eines vagen „Mehr erfahren". Wirksame CTAs sind konkret, stehen an den Entscheidungspunkten der Seite und konkurrieren nicht mit fünf anderen Aufforderungen.
Warum dich das betrifft
Besucher tun selten von allein, was du dir wünschst: Sie lesen, nicken und gehen. Der CTA ist die Brücke zwischen Interesse und Handlung, und seine Formulierung entscheidet mit: „Kontakt“ ist eine Adresse, „Erzähl mir, was ansteht“ ist eine Einladung. Konkrete, persönliche Formulierungen senken die Hürde, weil klar ist, was danach passiert.
Genauso wichtig ist die Ökonomie der Aufforderungen: Eine Seite mit einem klaren nächsten Schritt schlägt eine mit fünf gleichberechtigten Buttons. Auf meinen Service-Seiten endet deshalb jeder Abschnitt, an dem eine Entscheidung reif ist, mit genau einer Aufforderung, und die klingt nach mir, nicht nach Formular.
Was kostet das ehrlich?
CTA-Verbesserungen sind die billigste Conversion-Maßnahme überhaupt: Formulierungen und Platzierungen ändern kostet Minuten. Der Effekt lässt sich mit datenschutzfreundlicher Analyse prüfen, ohne Umbau. In Projekten gehört die CTA-Logik zur UX-Arbeit, im UX-Check bestehender Seiten ist sie einer der ersten Blicke.
So gehe ich das an: Im UX-Check schaue ich zuerst auf deine Handlungsaufforderungen: kleine Änderungen, die messbar mehr Anfragen bringen. Webdesign →
Quellen
- Nielsen Norman Group: The Fold Manifesto — Wo wichtige Handlungsaufforderungen stehen sollten.
- Interaction Design Foundation: UX Design — Nutzerführung als Disziplin, nicht als Bauchgefühl.

