Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Zusammenarbeit & Netzwerk
Co-Creation
Co-Creation heißt, dass Auftraggeber und Gestalter gemeinsam entwickeln statt im Ping-Pong von Briefing und Präsentation: kurze Runden, echte Zwischenstände, Entscheidungen zusammen. Das Ergebnis passt besser, weil dein Wissen über dein Geschäft früh einfließt statt erst in der Korrekturschleife.
Warum dich das betrifft
Das klassische Modell hat einen eingebauten Fehler: Du beschreibst, was du willst, ich verschwinde wochenlang, dann präsentiere ich, und wir stellen fest, was alles gemeint war. Co-Creation dreht das um: Wireframes zusammen anschauen, Moodboard gemeinsam sortieren, Texte im Dialog schärfen. Missverständnisse sterben jung, solange sie noch billig sind.
Von dir braucht das keine Design-Kenntnisse, nur Reaktionszeit und Ehrlichkeit: sagen, was sich falsch anfühlt, auch wenn du nicht weißt, warum. Genau dafür sind die kurzen Runden da. Meine Erfahrung: Projekte in Co-Creation sind am Ende schneller, obwohl sie unterwegs nach mehr Terminen aussehen.
Was dazugehört und was nicht
Co-Creation heißt nicht, dass du mitdesignst oder alles demokratisch abgestimmt wird: Die gestalterische Verantwortung bleibt bei mir, deine ist die Sache selbst. Und manche Aufträge sind bewusst „mach du“: Auch das funktioniert, wenn es beide so vereinbaren.
Was kostet das ehrlich?
Co-Creation kostet nichts extra, sie ist meine normale Arbeitsweise in Projekten und Sprints. Was sie spart, sind die teuren späten Schleifen: Der dritte Komplett-Umbau nach der finalen Präsentation kommt in gemeinsamen Prozessen schlicht nicht vor.
So gehe ich das an: In Beratung und Projekten arbeiten wir in kurzen gemeinsamen Runden: dein Wissen über dein Geschäft plus mein Handwerk, von Anfang an. Creative Consulting →
Quellen
- Interaction Design Foundation: Co-Creation — Einführung in gemeinsame Gestaltungsprozesse.
- Nielsen Norman Group: Design Critiques — Wie strukturiertes gemeinsames Feedback Ergebnisse verbessert.

