Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Datenschutz
Privacy by Design
Privacy by Design (Datenschutz durch Technikgestaltung) ist das Prinzip aus Art. 25 DSGVO, Datenschutz von Anfang an mitzubauen statt nachträglich anzuflicken: sparsame Formulare, keine unnötigen Dienste, datenschutzfreundliche Voreinstellungen. Für Websites heißt das: Die beste Einwilligung ist die, die du gar nicht erst brauchst.
Warum dich das betrifft
Die meisten Datenschutz-Probleme entstehen nicht durch Böswilligkeit, sondern durch Voreinstellungen: Das Theme lädt Schriften von Google, das Formular fragt zehn Felder ab, das Statistik-Plugin trackt maximal. Wer beim Bauen andersherum denkt, spart sich hinterher Banner, Verträge und Diskussionen. Ein Kontaktformular braucht selten mehr als Name, Mail und Nachricht.
Der Nebeneffekt ist echte Qualität: Weniger Fremd-Dienste heißt schnellere Seiten, weniger Abhängigkeiten, weniger Wartung. Datenschutz und gutes Handwerk ziehen hier am selben Strang. Bei mir ist das kein Zusatzmodul, sondern die Bau-Art.
Was kostet das ehrlich?
Bei einem Neubau kostet Privacy by Design nichts extra, es ist eine Entwurfshaltung. Teuer ist das Gegenteil: eine fertige Seite nachträglich zu entkernen. Genau deshalb lohnt es, das Thema im Erstgespräch zu klären statt nach dem Launch. In meinen Projekten ist es Standard, nachprüfbar an dieser Website.
So gehe ich das an: Ich baue Websites von Anfang an datensparsam: null Fremd-Anfragen vor der Einwilligung ist bei mir Normalzustand, kein Sonderwunsch. Webdesign →
Quellen
- Art. 25 DSGVO: Datenschutz durch Technikgestaltung — Die gesetzliche Verankerung des Prinzips.
- EDPB: Guidelines 4/2019 zu Artikel 25 — Die europäische Leitlinie, wie Data Protection by Design umzusetzen ist.

