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Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Design & Marke

Farbkontrast & Lesbarkeit

Farbkontrast beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen Text und Hintergrund. Die WCAG verlangt für normalen Text ein Verhältnis von mindestens 4,5:1, für großen Text 3:1. Das ist keine Design-Schikane: Unter diesen Werten wird Text für Menschen mit Sehschwäche, im Alter oder schlicht bei Sonne auf dem Display unlesbar.

Warum dich das betrifft

Der Trend zu zartem Grau auf Weiß hat einen realen Preis: Ein erheblicher Teil der Bevölkerung sieht Kontraste schwächer, sei es durch Alter, Sehschwäche oder Bildschirm und Lichtverhältnisse. Wer unter die Mindestwerte gestaltet, macht seine Inhalte für diese Menschen anstrengend bis unlesbar, und merkt es selbst nie, weil das eigene Auge am eigenen Bildschirm zufrieden ist.

Mit dem BFSG bekommt das Thema zusätzlich rechtliches Gewicht, denn die Kontrastwerte gehören zu den Grundanforderungen barrierefreier Websites. Prüfen ist einfach: Kostenlose Kontrast-Checker rechnen jedes Farbpaar in Sekunden durch. Gutes Design besteht diese Prüfung, ohne langweilig zu werden, das ist genau das Handwerk.

Was kostet das ehrlich?

Kontrast kostet nichts, er ist eine Entscheidung in der Farbwahl. Die Prüfung bestehender Seiten dauert mit Werkzeug wenige Minuten pro Farbpaar, die Korrektur ist meist eine CSS-Anpassung. Im Barrierefreiheits-Quick-Check gehört der Kontrast-Durchlauf zum Standard, zusammen mit Tastatur-Bedienbarkeit und Alternativtexten.

So gehe ich das an: Im Barrierefreiheits-Quick-Check prüfe ich deine Website strukturiert, Kontraste zuerst: Du bekommst eine priorisierte Liste statt eines Gutachtens. weitere Services →

Quellen