Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Datenschutz
Datenpanne
Eine Datenpanne ist jede Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten: der gehackte Account, die Mail an den falschen Verteiler, der verlorene Laptop, die kompromittierte Website. Art. 33 DSGVO verlangt, dass meldepflichtige Pannen innerhalb von 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Die Uhr läuft ab Kenntnis.
Warum dich das betrifft
Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
Der häufigste Fehler bei Datenpannen ist Schweigen aus Schreck. Dabei ist nicht jede Panne meldepflichtig: Entscheidend ist das Risiko für die Betroffenen. Eine verschlüsselte, gesperrte Festplatte ist etwas anderes als ein offener Kundendaten-Export. Aber die Bewertung muss schnell passieren, und dokumentiert werden muss auch das, was du nicht meldest.
Für Website-Betreiber heißt Vorsorge: aktuelle Backups, saubere Zugänge, Monitoring, damit du eine Kompromittierung überhaupt bemerkst. Eine gehackte Seite, die wochenlang unbemerkt Daten abgreift, ist das teuerste Szenario.
Was kostet das ehrlich?
Vorsorge ist billig: Backups, Updates und ein Zettel mit dem Ablauf für den Ernstfall kosten fast nichts. Der Ernstfall ohne Vorsorge ist teuer: forensisches Aufräumen im Stundensatz, mögliche Bußgelder, verlorenes Vertrauen. In der Begleitung sind Monitoring und Backups drin, und im Notfall bekommst du bei mir noch am selben Tag eine Rückmeldung.
So gehe ich das an: Im Notfall zählt Tempo: Ich helfe kurzfristig bei gehackten oder auffälligen Websites, von der Analyse bis zur sauberen Wiederherstellung. weitere Services →
Quellen
- Art. 33 DSGVO: Meldung von Verletzungen — Die 72-Stunden-Meldepflicht im Wortlaut.
- BSI: Daten sichern — Die Vorsorge-Empfehlungen des Bundesamts.

