Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Web & Technik
Website-Wartung
Website-Wartung ist die regelmäßige Pflege einer Website, damit sie sicher, schnell und erreichbar bleibt. Dazu gehören Software-Updates, Datensicherungen, Sicherheits-Überwachung und kleine Reparaturen. Eine Website ist keine gedruckte Broschüre, sondern Software. Und Software will gepflegt werden.
Warum dich das betrifft
Die meisten Websites kleiner Unternehmen laufen auf WordPress. WordPress braucht regelmäßige Updates: für den Kern, das Theme und jedes einzelne Plugin. Wenn die ausbleiben, passiert erstmal gar nichts. Die Seite sieht monatelang normal aus, während sich bekannte Sicherheitslücken ansammeln. Irgendwann wird daraus ein gehackter Shop, eine Spam-Welle über das Kontaktformular oder eine weiße Seite nach einem fehlgeschlagenen Update. Dann wird aus einer halben Stunde Pflege im Monat eine Rettungsaktion am Wochenende.
Das BSI empfiehlt, Sicherheitsupdates so schnell wie möglich einzuspielen, weil bekannte Lücken aktiv ausgenutzt werden. Wer personenbezogene Daten verarbeitet, und dafür reicht schon ein Kontaktformular, muss laut Artikel 32 DSGVO außerdem Sicherheitsmaßnahmen nach dem Stand der Technik treffen. Eine Website ohne Updates erfüllt das nicht.
Was dazugehört und was nicht
Zur Wartung gehören die Updates von Kern, Theme und Plugins, inklusive der Kontrolle, ob danach noch alles funktioniert. Dazu Backups, die auch mal testweise wiederhergestellt werden. Ein Backup, das sich nicht einspielen lässt, ist keins. Außerdem: Überwachung von Sicherheit und Erreichbarkeit sowie ein Blick auf Ladezeiten und Formulare.
Nicht zur Wartung gehören neue Inhalte, Design-Änderungen oder SEO. Das ist Weiterentwicklung. Gute Angebote trennen beides sauber, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Was kostet das ehrlich?
Wenn du es selbst machst, kostet es Zeit statt Geld. Realistisch sind ein bis zwei Stunden im Monat, dazu das Risiko, im Ernstfall allein dazustehen. Reine Technik-Pakete vom Profi liegen meist zwischen 50 und 250 € im Monat, je nachdem, ob nur Updates eingespielt werden oder auch jemand erreichbar ist, wenn etwas klemmt. Bei mir startet die monatliche Begleitung ab 200 €. Darin steckt neben der Technik-Pflege ein Stundenkontingent für die kleinen Dinge, die sonst liegen bleiben. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, was dich ein Ausfall pro Tag kosten würde.
So gehe ich das an: In der monatlichen Begleitung übernehme ich genau das: Updates, Backups mit Wiederherstellungs-Test, Monitoring und ein festes Stundenkontingent für alles, was sonst noch anfällt. Contact →
Quellen
- BSI: Softwareupdates schnellstmöglich installieren — Empfehlung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zum Umgang mit Updates.
- WordPress.org: Updating WordPress — Die offizielle Anleitung, was bei WordPress-Updates zu beachten ist.
- Art. 32 DSGVO: Sicherheit der Verarbeitung — Die rechtliche Grundlage für den Stand der Technik.
- OWASP Top Ten — Die zehn häufigsten Sicherheitsrisiken von Web-Anwendungen. Veraltete Komponenten sind seit Jahren dabei.

