Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Web & Technik
Website gehackt: was jetzt?
Eine gehackte Website wurde von Fremden verändert: eingeschleuste Spam-Links, Weiterleitungen, Schadcode oder gestohlene Daten. Typische Anzeichen sind Google-Warnungen, fremde Inhalte, plötzliche Neuanmeldungen oder Post vom Hoster. Die Rettung folgt einer festen Reihenfolge: eindämmen, säubern, Ursache schließen, dann erst wieder öffnen.
Warum dich das betrifft
Gehackt wird nicht persönlich, sondern automatisiert: Bots scannen das Netz nach veralteten Plugins und schwachen Passwörtern, kleine Websites sind Beifang. Die ersten Schritte: Zugangsdaten überall ändern, Seite in den Wartungsmodus, Hoster informieren, aktuelles Backup sichern (auch das infizierte, als Beweis). Dann säubern, am zuverlässigsten aus einem sauberen Backup von vor dem Einbruch, plus alle Updates nachziehen.
Wichtig und oft übersehen: Waren personenbezogene Daten betroffen (schon ein Kontaktformular reicht), greift die 72-Stunden-Meldepflicht nach Art. 33 DSGVO. Und ohne die Ursache zu schließen, kommt der nächste Einbruch durch dieselbe Tür.
Was kostet das ehrlich?
Mit funktionierendem Backup und klarer Ursache ist eine Bereinigung oft in zwei bis fünf Stunden erledigt (bei mir 90 bis 120 € pro Stunde). Ohne Backup wird es teuer und unsicher. Genau deshalb ist Vorsorge (Updates, Backups, 2FA) so viel billiger als jede Rettung. Im Notfall bekommst du bei mir noch am selben Tag eine Rückmeldung.
So gehe ich das an: Im Ernstfall helfe ich kurzfristig: eindämmen, säubern, Ursache schließen, sauber dokumentieren. Danach bauen wir die Vorsorge, damit es einmalig bleibt. weitere Services →
Quellen
- BSI: Softwareupdates schnellstmöglich installieren — Veraltete Software ist Einfallstor Nummer eins.
- Art. 33 DSGVO: Meldung von Verletzungen — Die 72-Stunden-Meldepflicht bei betroffenen Personendaten.

