Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Digitale Unabhängigkeit
Website-Eigentum
Die Frage „Wem gehört meine Website?" hat mehrere Antworten: Die Domain ist ein Nutzungsrecht auf deinen Namen, das Design bleibt urheberrechtlich beim Gestalter (du bekommst Nutzungsrechte), Inhalte gehören dir, und die Software-Basis bestimmt die Lizenz. Entscheidend ist, dass Domain, Hosting-Vertrag und Zugänge auf dich laufen, nicht auf deine Agentur.
Warum dich das betrifft
Der Klassiker geht so: Jahrelang läuft alles, dann kommt der Streit oder die Agentur verschwindet, und plötzlich stellt sich heraus, dass die Domain auf die Agentur registriert ist. Rechtlich ist das ihre Domain. Dasselbe Spiel bei Hosting-Verträgen und Admin-Zugängen. Die Prüfung dauert zehn Minuten: Wer steht beim Registrar bzw. bei der DENIC, wer beim Hoster, wer hat Admin-Rechte?
Beim Design gilt das Urheberrecht: Es bleibt beim Gestalter, übertragen werden Nutzungsrechte, und deren Umfang steht im Vertrag oder eben nicht. Bei mir bekommst du umfassende Nutzungsrechte und alle Zugänge schriftlich, weil ich finde, dass Besitz die Grundlage der Zusammenarbeit ist, nicht ihr Bonus.
Was kostet das ehrlich?
Die Prüfung kostet nichts, die Korrektur wenig: Domain-Übertragung und Vertrags-Umzüge sind Verwaltungsarbeit von wenigen Stunden. Teuer wird nur der Streitfall, wenn Besitzfragen ungeklärt bleiben, bis es kracht. In meinen Projekten sind die Verhältnisse von Anfang an klar geregelt und dokumentiert.
So gehe ich das an: Bei mir laufen Domain, Hosting und Zugänge auf dich, mit umfassenden Nutzungsrechten und schriftlicher Übergabe. Deine Website gehört dir. Webdesign →
Quellen
- DENIC — Die Registrierungsstelle für .de-Domains: Hier lässt sich der Domain-Inhaber prüfen.
- Urheberrechtsgesetz (UrhG) — Warum Design-Rechte beim Gestalter entstehen und Nutzungsrechte geregelt sein müssen.

