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Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Design & Marke

Wireframe

Ein Wireframe ist der Bauplan einer Website-Seite: ein bewusst schmuckloses Gerüst aus Kästen und Platzhaltern, das Struktur und Hierarchie zeigt, bevor Farben, Bilder und Texte dazukommen. Was steht oben, was bekommt Gewicht, wohin führt ein Klick. Wireframes machen Denkfehler sichtbar, solange sie noch billig zu korrigieren sind.

Warum dich das betrifft

Über ein fertiges Design zu diskutieren ist schwer: Farben und Bilder ziehen alle Aufmerksamkeit, und niemand redet mehr über die Frage, ob die Struktur stimmt. Ein Wireframe zwingt zur richtigen Reihenfolge. Erst: Was muss diese Seite leisten, was kommt zuerst, was fliegt raus? Dann erst: Wie sieht es aus. Änderungen kosten in dieser Phase Minuten statt Tage.

In meinen Projekten sind Wireframes der Moment, in dem du am meisten mitgestaltest: Über Kästen und Stichworte reden alle mit, über Bézier-Kurven nicht.

Was dazugehört und was nicht

Ein Wireframe ist kein Design-Vorschlag und soll nicht schön sein, das ist Absicht. Die Steigerungen heißen Mockup (mit Gestaltung) und Prototyp (klickbar). Wer dir Wireframes als teure Extra-Leistung verkauft, verkauft dir den normalen Arbeitsprozess einzeln.

Was kostet das ehrlich?

Bei mir sind Wireframes Teil jedes Webprojekts, kein Aufpreis-Posten. Als Einzelleistung ergeben sie höchstens Sinn, wenn ein anderes Team umsetzt: Dann reden wir über wenige Stunden Arbeit pro Seitentyp (90 bis 120 € pro Stunde). Sparen lässt sich hier nichts. Wer die Gerüst-Phase überspringt, bezahlt sie später doppelt im Änderungs-Chaos.

So gehe ich das an: In meinen Webprojekten gehören Wireframes zum Prozess: Du entscheidest über die Struktur mit, bevor Design-Details die Sicht vernebeln. Webdesign →

Quellen