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Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Zusammenarbeit & Netzwerk

Stundensatz vs. Pauschale

Stundensatz heißt: Du zahlst die tatsächlich geleistete Zeit, das Risiko des Aufwands liegt bei dir. Pauschale heißt: fester Preis für definierten Umfang, das Risiko liegt beim Dienstleister, dafür ist der Umfang verbindlich beschrieben. Faire Zusammenarbeit braucht vor allem eines: dass klar ist, was wofür bezahlt wird.

Warum dich das betrifft

Beide Modelle können fair sein und beide können schiefgehen: Der Stundensatz bestraft dich, wenn jemand langsam arbeitet, die Pauschale bestraft den Dienstleister, wenn der Umfang wuchert, und dann leidet oft die Qualität der letzten Meter. Deshalb gehören zu jeder Pauschale ein sauber beschriebener Umfang und eine Regel für Änderungswünsche, sonst ist der Streit eingebaut.

Mein Modell ist die Mischung: Projekte mit klarem Umfang laufen als transparente Pauschale (Website i. d. R. 2.500 bis 5.000 €), Unplanbares und Kleinaufgaben im offenen Stundensatz von 90 bis 120 €, laufende Betreuung als Paket mit Kontingent. Alle Zahlen stehen öffentlich, weil Vergleichbarkeit kein Geschäftsgeheimnis sein sollte.

Was kostet das ehrlich?

Zum Marktüberblick: Freelancer-Stundensätze im Design- und Webbereich liegen meist zwischen 70 und 150 €, Agenturen darüber. Ein sehr niedriger Satz ist selten ein Schnäppchen, sondern meist ein Zeichen für Geschwindigkeit auf Kosten der Sorgfalt oder für Nachberechnungen. Vergleiche nie den Satz allein, sondern immer Satz mal realistischem Aufwand plus das, was danach dir gehört.

So gehe ich das an: Bei mir siehst du jeden Preis vorher: Pauschalen mit klarem Umfang, Stundensatz für den Rest, alles öffentlich. Vergleichen ausdrücklich erwünscht. Contact →

Quellen