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Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Web & Technik

Responsive Design

Responsive Design bedeutet, dass sich eine Website jeder Bildschirmgröße anpasst: ein Layout, das auf dem Handy genauso funktioniert wie am großen Monitor. Technisch passiert das über flexible Raster und Weichen im Code, sogenannte Media Queries. Seit weit über der Hälfte der Zugriffe mobil passiert, ist responsive keine Kür mehr, sondern die Grundlage.

Warum dich das betrifft

Schau in deine eigene Statistik: Bei den meisten Websites kommen inzwischen 60 Prozent und mehr der Besuche vom Handy. Genau dort entscheidet sich also, ob jemand dein Angebot liest oder wegklickt. Google bewertet Seiten seit Jahren zuerst in der Mobilansicht. Eine Website, die nur am Desktop überzeugt, spielt in der falschen Liga.

Gutes Responsive ist mehr als „passt sich an“: Texte bleiben lesbar ohne Zoomen, Buttons sind mit dem Daumen treffbar, Menüs funktionieren einhändig in der Bahn. Ich gestalte deshalb von Anfang an in beide Richtungen, statt die Desktop-Version nachträglich kleinzuquetschen.

Was kostet das ehrlich?

Bei einer neuen Website ist responsive schlicht enthalten, ein Aufpreis dafür wäre Logik von 2010. Misstrauisch werden darfst du bei Angebots-Posten wie „mobile Version: 800 €“. Nachrüsten bei alten Seiten ist dagegen echte Arbeit und lohnt oft nicht mehr: Ab einem gewissen Alter ist der Relaunch die ehrlichere Rechnung.

So gehe ich das an: Ich gestalte Websites von Anfang an für Handy und Desktop gleichzeitig: keine nachträgliche Schrumpf-Version, sondern ein Layout, das überall trägt. Webdesign →

Quellen