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Zuletzt geprüft: Juli 2026 · Datenschutz

KI & Datenschutz

KI und Datenschutz passen zusammen, aber nicht von allein. Sobald du personenbezogene Daten in ein KI-Werkzeug gibst, etwa Namen, Mails oder Kundendaten, gilt die DSGVO: Du brauchst eine Rechtsgrundlage, einen Vertrag mit dem Anbieter und Klarheit darüber, ob deine Eingaben zum Training verwendet werden. Die Wahl des Werkzeugs entscheidet viel.

Warum dich das betrifft

Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.

Der typische Unfall passiert beiläufig: Eine Kundenmail wird zum Zusammenfassen in einen Chat kopiert, samt Name, Adresse und Vertragsdetails. Damit hast du personenbezogene Daten an einen Dienst übertragen, oft außerhalb der EU und je nach Einstellung sogar fürs Training freigegeben. Die Datenschutzkonferenz der Aufsichtsbehörden hat dafür eine eigene Orientierungshilfe veröffentlicht: lesenswert und deutlich.

Gut nutzbar bleibt KI trotzdem: Business-Versionen mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Training-Opt-out, europäische Anbieter oder lokal laufende Modelle. Oft reicht auch Anonymisieren vor dem Einfügen. Wo es geht, arbeite ich mit europäischen Lösungen, auch aus eigener Überzeugung.

Was dazugehört und was nicht

Seit 2024 kommt der EU AI Act dazu: Er regelt Risikoklassen von KI-Systemen und läuft neben der DSGVO, ersetzt sie aber nicht. Für die meisten Selbstständigen bleibt die DSGVO der Alltagsmaßstab, der AI Act wird vor allem bei Hochrisiko-Anwendungen relevant.

Was kostet das ehrlich?

Datenschutzbewusste Einstellungen kosten meist nichts, Business-Tarife mit Auftragsverarbeitungsvertrag liegen etwas über den Privat-Abos. Teuer ist der Schadensfall: Verlorenes Vertrauen lässt sich nicht zurückkaufen. Zu jeder KI-Einrichtung von mir gehört deshalb eine kurze, verständliche Datenschutz-Einordnung für deine Unterlagen.

So gehe ich das an: Zu jeder KI-Einrichtung von mir gehört die Datenschutz-Einordnung: welche Daten das Werkzeug sehen darf, welche nicht, und wie das dokumentiert wird. Contact →

Quellen